Das Thema der Speicherung und Auswertung des Nutzerverhaltens mittels IP Adressen wird bereits seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Unter dem Begriff „Tracking“, also der Nachverfolgung von Website-Nutzern, wird eine Datenspeicherung verstanden, die das Ziel verfolgt, die Zugriffe auf eine Website und eventuelle Abbruchraten oder Bestellraten in Zusammenhang mit der IP-Adresse zu analysieren. Bei Privatpersonen verhält sich diese Vorgehensweise rechtlich nicht datenschutzkonform.

Das Tracking der IP-Adressen von Privatpersonen ist nicht -konform

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union sieht den Schutz personenbezogener Daten vor, sodass Daten, die eindeutig einer bestimmten, natürlichen Person zugeordnet werden können, rechtlich vor Missbrauch geschützt werden sollen. Darunter fallen insbesondere Angaben zur physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität einer Person (siehe Artikel 4 Ziffer 1 DSGVO). Personenbezogene Daten sind demnach beispielsweise allgemeine Daten zur Person, wie Name, Geburtsort und -datum, Alter, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer, aber auch Online-Daten, wie die IP-Adresse und Standortdaten. Der Nutzer soll im Zuge der Datenschutz-Grundverordnung die Kontrolle über seine Daten zurückerlangen, indem die Erhebung der Zustimmung des Nutzers bedarf.

Google Analytics als Marketing-Tool

Mittels IP-Adresse ist das Tracking von Nutzern und die Bestimmung des Standortes möglich. Trotz der teilweisen Anonymisierung der IP-Adresse in Google Analytics können das geografische Gebiet, aus dem der Zugriff auf die getrackte Website erfolgte, bestimmt werden. Weitere Daten, wie das Klickverhalten, die Verweildauer und die Absprungrate lassen sich auf Google Analytics anzeigen, jedoch erlaubt es aufgrund der DSGVO keine eindeutige Zuordnung für bestimmte Personen. Es können demnach nur allgemeine, nicht auf die Einzelperson zurück verfolgbare Daten, gesammelt werden. Um Aussagen über eine Zielgruppe und das durchschnittliche Nutzerverhalten auf der Webseite zu machen, ist es ausreichend. Zur Identifizierung potenzieller im -Geschäft gibt es jedoch effektivere Tools, womit der Webseitenbetreiber ein Interesse an seinem Unternehmen, seinen Produkten oder Dienstleistungen, durch das Tracking von geschäftlichen IP-Adressen herausfinden und diese zur Interessentenansprache nutzen kann.

Leadfeeder als Option für das Tracking geschäftlicher IP-Adressen

Das Tracking-Tool Leadfeeder ist eine solche Anwendung, die es erlaubt, IP-Adressen von Unternehmen, die die eigene Website besuchen, zu erfassen und entsprechende Hintergrundinformationen aus dem Internet zusammensucht. Dadurch erhält der Nutzer von Leadfeeder ein umfassendes Profil interessierter Unternehmen. Die IP-Adresse wird einem Unternehmensnamen zugeordnet und mit entsprechenden Zusatzinformationen aus den Social Media Profilen ergänzt, wie beispielsweise Mitarbeiternamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und die Unternehmensanschrift. Dies ist rechtlich erlaubt, da es hierfür zu keiner Verletzung der Rechte von natürlichen Personen und deren personenbezogenen Daten kommt. Es handelt sich lediglich um eine Firmenzuordnung ohne Hinweis auf die Person, welche den Webseitenbesuch getätigt hat. Es können sowohl die besuchten Seiten als auch die Besuchszeit ermittelt und zugeordnet werden. Somit kann auch festgestellt werden, ob die Seiteninhalte und das Marketing die richtigen Firmen ansprechen oder ob es Handlungsbedarf gibt.

Leadfeeder bietet einen Mehrwert, indem es B2B-Vertriebskontakte von Website-Besuchern generiert, die genutzt werden können, um das Unternehmen anzusprechen und potenzielle Kunden zu akquirieren. Außerdem bereitet Leadfeeder die Informationen visuell auf und ist einfach zu bedienen. Leadfeeder kooperiert mit Google Analytics, sodass es als Plugin zusätzlich installiert werden kann und auf den Daten von Google Analytics aufbaut und diese erweitert ohne, dass entsprechende Änderungen am Quellcode der Website vorgenommen werden müssen. Der Vertrieb wird mit Hilfe von Leadfeeder unterstützt und es eröffnen sich neue Möglichkeiten der effizienteren Ansprache potenzieller Neukunden.